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Konkrete Vorschläge zur finanziellen Vorsorge


Nach all den Überlegungen zur Bedeutung der finanziellen Planung möchte ich nun konkret darauf eingehen, welche Vorsorgemöglichkeiten Frauen um die 50 heute haben – und wie einfache Strategien nicht nur Sicherheit schaffen, sondern auch neue Freiheiten eröffnen.

Und nein – es ist nicht zu spät!!!

Außerdem, nicht immer nur bis zur Pension denken! Auch darüber hinaus, ist der richtige Umgang mit Geld essentiell. Gut angelegtes Kapital kann weiter wachsen und ermöglicht so, den ein oder anderen Wunsch zu verwirklichen.

1. Budgetplanung


  • Einnahmen und Ausgaben regelmäßig und genau erfassen.

    Hierzu empfehle ich eine einfache Excel-Liste. Dazu gibt es unzählige Vorlagen im Internet, grob oder sehr detailliert, ganz nach Deinem Geschmack.

    Obwohl es dafür auch schon viele Apps gibt… Bin halt doch noch etwas old-fashioned ;-)

  • Fixkosten regelmäßig überprüfen (monatlich!) Unnötige selten genutzte Abos von Zeitschriften u.ä. kündigen.

    Versicherungen überprüfen, sind wirklich noch alle notwendig?

    Hierzu könnte man bei Unsicherheit auch einen unabhängigen Honorarberater fragen, der einmalig etwas kostet, aber langfristig erhebliche Kosten einsparen kann.

  • Einen festen monatlichen Sparanteil einplanen und als Dauerauftrag einrichten oder gleich nach dem Gehaltseingang auf Dein Tagesgeldkonto*) oder ähnliches abbuchen. (Mindestens 10 besser 20 % des Monatseinkommens oder mehr)

    Vielleicht ist es Dir auch lieber in einzelne Tranchen zu investieren, dann z.B. vierteljährlich. Trag Dir dies fest in Deinen Kalender ein und setze es um!

  • Online-Bank bevorzugen und Kosten sparen

    Falls Du noch kein Konto bei einer Online-Bank hast, steige um und spare Dir die sinnlose Kontoführungsgebühr, die andere Banken haben.

    Suche nach Anbietern und Vergleiche. Das Anlegen geht online, ist einfach und schnell erledigt.

  • *) Das Tagesgeldkonto Neben dem Girokonto solltest Du ein Tagesgeldkonto haben. Es gibt Dir nicht viel Zinsen (z.Zt. durchschnittlich 1,5 %), aber immer noch besser als auf dem Gehaltskonto, wo Du gar keine Zinsen bekommst und Du kommst jederzeit an das Tagesgeld dran.


2. Notfallrücklage aufbauen


  • Drei bis sechs Monatsgehälter als Liquiditätspuffer auf einem Tagesgeldkonto halten, das neben dem Girokonto besteht. Gerade im fortgeschrittenen Alter kann im Fall einer Kündigung eine Wiederanstellung länger dauern, so ist es beruhigend, einen Puffer zu haben.

  • Dieses Notfallkonto wird nur bei Notfällen angefasst (Zahnersatz notwendig, Brille kaputt etc. - Niemals für Urlaub, Bekleidung/Gewand oder dergleichen!!!)

3. Staatliche Pension ergänzen


  • Vermutlich hast Du schon eine zusätzliche private Pensionsvorsorge, die auch im Fall von Krankheit und/oder Berufsunfähigkeit einspringt. Wenn nicht, dringende Empfehlung, hier noch etwas zu tun. Vergleiche Anbieter und schaue auf deren Bewertung!

4. Investieren NACH Wissensaufbau und mit Bedacht


  • Finanzwissen aneignen, auch wenn´s Zeit (und manchmal auch Nerven) kostet!

    Du selbst bist für Deine Finanzen zuständig und verantwortlich! Wissen ist die beste Vorsorge gegen Fehlentscheidungen und Abhängigkeit.

    Einige gute Plattformen sind z.B. Finanztip.de, Finanzwissen.at

    Nicht an Deinen Bankberater abgeben, spare Dir diese Kosten ;-) das kannst Du auch!!

Erst WENN Dein Tagesgeldkonto mit einigen Monatsreserven gefüllt ist, investiere Dein Geld in andere Anlagearten.

  • Anleihen sind ein sinnvoller Teil einer eher konservativen aber dafür auch weniger volatilen Kapitalanlage.

  • Welt-ETFs

    Unabhängige Statistiken bestätigen, dass breitgestreute Welt-ETFs langfristig besser abschneiden, als aktiv gemanagte Fonds oder Aktien!

    Empfehlung dafür: justETF - Der ETF Online-Ratgeber

    Hier findest Du viel Wissenswertes und eine gute Anleitung zur ETF-Findung, die zu Dir passt. Wichtige Punkte für einen Welt-ETF:

▪ Wann wurde der ETF aufgelegt? Mindestens 5 Jahre

▪ Größe des ETFs/Volumen: Mindestens 100 Mio.

▪ Anzahl der Position: mehr als 1000 bei einem Welt-ETF sinnvoll

▪ TER (Total exchange Ratio = Kosten) möglichst unter Euro 0,30

▪ Zusammensetzung (Länder, Branche, Firmen) sollte für dich stimmig sein

▪ chart-Entwicklung der letzten 10-15 Jahre ansehen, mit anderen Vergleichen

Mindestens einen breitgestreuten WELT-ETF bei einem Online-Broker kaufen.

Bei der Brokerwahl einen steuereinfachen Anbieter wählen, weil dadurch die Kst automatisch bei Verkauf abgezogen wird und man dies nicht mehr extra bei der Steuererklärung berücksichtigen muss.


Der ETF/Aktienmarkt ist volatil, langfristig (mind. 10 Jahre) allerdings minimiert sich das Risiko mit der breiten Streuung (z.B. 1 Welt-ETF mit 1.500 Positionen = 1.500 Firmen).


Einmal eingerichtet wächst dein Polster mit Hilfe des Zinseszinseffekts. Je länger um so besser. Und in der Pension kannst du deine „Rente“ dann damit aufstocken!

Das Entsparen in der Pension ist flexibel möglich. Entnehme immer nur so viel, wie Du wirklich benötigst und lasse den Rest weiter wachsen. Erst bei Entnahme wird die Kst abgezogen.

Ich hoffe ich konnte Dir damit einen gut verständlichen Überblick über die möglichen Investitionsmöglichkeiten geben.


In meinem nächsten Beiträge werde ich mehr auf Einsparmöglichkeiten eingehen, dass von unserem hart erarbeitetes Geld mehr übrig bleibt - zum Investieren und zum Leben!

Bis bald ;-)

 
 
 

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