Meine Jahreszeiten mit Wildkräutern
- ANDREA KO
- 4. Dez. 2025
- 1 Min. Lesezeit

Seit ich mich intensiver mit Wildkräutern beschäftige, hat sich mein Blick auf die Natur und ihre Jahreszeiten verändert.
Jede Zeit hat ihre ganz eigenen Schätze, und mit etwas Erfahrung lernt man, wann welche Pflanze ihre volle Kraft entfaltet.
Ich habe für mich einen natürlichen Rhythmus entwickelt, der mir hilft, gezielt und achtsam zu sammeln. Auch hier gilt: Weniger ist oft mehr!
Frühling – wenn die Natur erwacht
Im Frühling liegt mein Fokus auf den ersten zarten Wildkräutern wie Brennnessel und Löwenzahn. Sie sind voller Vitalstoffe und helfen wunderbar beim Entschlacken und Neustarten nach dem Winter.
Frühsommer – Vielfalt und Fülle
Jetzt beginnt die Hochsaison! Ich sammle bevorzugt Wiesenbärenklau, Spitzwegerich und Holunderblüten. Viele dieser Kräuter verwende ich frisch, trockne sie aber auch für Tees, Salze und Sirup.
Spätsommer – Vorräte anlegen
Im Spätsommer liegt mein Schwerpunkt auf dem Trocknen und Bevorraten für Teemischungen, Kräutersalz oder kleine Geschenke. Besonders gern mag ich Schafgarbe, Brennnesselsamen und Hagebutte.
Herbst – Wurzeln und Rückzug
Im Herbst konzentriere ich mich auf Wurzeln wie Löwenzahn (Kaffeeersatz) oder Knospen wie Kastanien (zur Salbenherstellung). Gleichzeitig beginnt für mich die Zeit des Rückzugs – ich genieße die Vorräte, die ich über das Jahr gesammelt habe.
Dieser Rhythmus hilft mir, achtsam mit der Natur und mit mir selbst umzugehen. Ich sammle nicht alles, was möglich ist, sondern das, was die Natur in Hülle und Fülle bietet, was mir guttut.
Einige Rezepte habe ich bereits vorgestellt. (Siehe unter Rezepte)
Spannend finde ich die Geschichten, die es zu manchem Pflänzlein zu erzählen gibt. Doch davon beim nächsten Mal.




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